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Premiere mit schwerem Gerät
Unfallzug der Feuerwehren aus Naumburg, Heimarshausen und Altendorf probte gemeinsam den Ernstfall
Premiere mit schwerem Gerät
Naumburg. "Das war so realistisch, dass mancher erst während der Übung gemerkt hat, es ist kein Ernstfall", sagt Naumburgs Stadtbrandinspektor Thomas Heger. Ein dickes Lob vom Chef für Werner Müller, Thomas Jakobi und Norman Armbrust, die das täuschend echte Unfallszenario entworfen hatten.
Gegen 19 Uhr heulen am Mittwoch in der Naumburger Kernstadt und in den Stadtteilen Altendorf und Heimarshausen die Sirenen. Die drei Wehren bilden seit diesem Jahr gemeinsam die Spezialtruppe für Verkehrsunfälle. Es ist die erste gemeinsame Übung des Unfallzuges.
Der Einsatzort: Die Landstraße zwischen Naumburg und Ippinghausen in Höhe des Mühlenholzes. Die Lage: Zwei Autos sind zusammengeprallt. Ein Opel mit einem Schwerstverletzten liegt links im Graben, rechts, halb im Gebüsch, ein Ford, der Fahrer ebenfalls schwer verletzt und eingeklemmt. Nach einer kurzen Einweisung durch die Staffelführer läuft die Rettungsaktion an, an der sich auch Rettungskräfte des DRK Wolfhagen und des ASB Balhorn beteiligen: Zugang zu den Verletzten schaffen, Erstversorgung durch die Rettungsassistenten, Abschneiden der Autodächer und Befreien der Unfallopfer aus den Wracks.
Stadtbrandinspektor Heger ist zufrieden. "Es ist gut gelaufen, keine gravierenden Fehler. Und die Ruhe hat mich beeindruckt, mit der gearbeitet wurde, auch das sachliche Zusammenarbeiten mit dem Rettungsdienst."
Von Norbert Müller Quelle: hna.de vom 13.11.2008
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